Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V.
Fetz e.V.
Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V.

Neue Gruppen / Beratungsbereiche

Fetz startet Berufsgruppe für lesbische und bisexuelle Frauen in der Sozialen Arbeit


Die Gruppe ist ein Ort, um sich über die persönliche Situation am Arbeitsplatz auszutauschen und um über inhaltliche Themen zu diskutieren. Im Moment entwickelt sich eine feste Berufsgruppe. An der Gruppe nehmen sowohl erfahrene Praktikerinnen, als auch Studentinnen und Berufseinsteigerinnen teil. Das macht den Austausch besonders wertvoll und lebendig.

Neue Termin sind für den 22.5.2017 und den 16.10.2017 geplant.

Weitere Teilnehmerinnen sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung wäre hilfreich.

 


Neue Beratung für lesbische und bisexuelle Frauen und Mädchen

Gemeinsam mit dem Weissenburg e.V. hat das Fetz einen Antrag auf die Förderung der Beratung von Lesben, Schwulen und Bisexuellen gestellt. Das Fetz übernimmt in der Kooperation die die Angebote für lesbische und bisexuelle Frauen und Mädchen. Das neue Kooperationsprojekt bietet zudem erstmals auch Fortbildungsveranstaltungen für Fachleute und für Jugendliche. Falls Sie Interesse an dem Projekt haben, können Sie sich gerne bei uns melden. Ansprechpartnerin für diesen Arbeitsbereich ist unsere Mitarbeiterin Bastienne Pletat.

 


Beratung zum Ergänzenden Hilfesystem

Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierte Gewalt in der Familie erlebt haben und bis heute unter den Folgen leiden, können seit Mai 2013 Unterstützung durch das „Ergänzende Hilfesystem“ beantragen.Die Bundesregierung und manche Bundesländer haben dazu einen Fonds eingerichtet, den „Fonds sexueller Missbrauch“. Mit dem Geld, das dort liegt, können Therapien, Sachleistungen und Hilfsmittel bezahlt werden, die Belastungen verringern und die Lebenslage von Betroffenen verbessern sollen.

Das Besondere am „Ergänzenden Hilfesystem“ ist: Es fördert genau solche Unterstützungsangebote, die von sogenannten anderen Leistungsträgern (zum Beispiel der gesetzlichen Krankenkasse) nicht oder nicht mehr bezahlt werden. Genaue Informationen dazu findet man auf der Homepage des Fonds: http://www.fonds-missbrauch.de/ unter „Antragsstellung“ > „Leitlinien zur Gewährung von Leistungen aus dem Fonds sexueller Missbrauch im familiären Bereich“

Am „Ergänzenden Hilfesystem“ beteiligen sich auch manche großen Einrichtungen, wie zum Beispiel die evangelische und römisch-katholische Kirche. Allerdings verläuft das Bewilligungsverfahren dann etwas anders. Menschen, die Unterstützung im „Ergänzenden Hilfesystem“ beantragen wollen, können sich bei uns kostenlos beraten lassen. Unsere Beraterinnen haben professionelle Erfahrung in der Arbeit mit von sexualisierter Gewalt betroffenen Frauen und sind speziell zum „Ergänzenden Hilfesystem“ geschult.