Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V.
Fetz e.V.
Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V.

Neue Gruppen / Beratungsbereiche

Regenbogen.Bildung startet im Herbst - das Bildungsprojekt zum Thema Vielfalt

Ab Winter 2018 können wir in Kooperation mit der Weissenburg e.V. Schulklassen und Jugendgruppen Aufklärungsveranstaltungen zum Thema Vielfalt und Lebensweisen anbieten.  Jugendliche LSBTTIQA Teameri*innen bieten Workshops für Schüler*innen, Auszubildende, FSJ ler*innen und Jugendgruppen an. Meldet euch bei uns, falls ihr das Projekt einladen wollt. Falls Sie als Schule oder Einrichtung eine Veranstaltung buchen wollen, können Sie gerne nähere Informationen beim Fetz erhalten.

Vielen Dank an die Projektförderung aus dem Projektmittelfonds der Stadt Stuttgart


Berufsgruppe für lesbische und bisexuelle Frauen in der Sozialen Arbeit

Die Gruppe ist ein Ort, um sich über die persönliche Situation am Arbeitsplatz auszutauschen und um über inhaltliche Themen zu diskutieren. Im Moment entwickelt sich eine feste Berufsgruppe. An der Gruppe nehmen sowohl erfahrene Praktikerinnen, als auch Studentinnen und Berufseinsteigerinnen teil. Das macht den Austausch besonders wertvoll und lebendig.

Weitere Teilnehmerinnen sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung wäre hilfreich.


Beratung zum Ergänzenden Hilfesystem

Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierte Gewalt in der Familie erlebt haben und bis heute unter den Folgen leiden, können seit Mai 2013 Unterstützung durch das „Ergänzende Hilfesystem“ beantragen.Die Bundesregierung und manche Bundesländer haben dazu einen Fonds eingerichtet, den „Fonds sexueller Missbrauch“. Mit dem Geld, das dort liegt, können Therapien, Sachleistungen und Hilfsmittel bezahlt werden, die Belastungen verringern und die Lebenslage von Betroffenen verbessern sollen.

Das Besondere am „Ergänzenden Hilfesystem“ ist: Es fördert genau solche Unterstützungsangebote, die von sogenannten anderen Leistungsträgern (zum Beispiel der gesetzlichen Krankenkasse) nicht oder nicht mehr bezahlt werden. Genaue Informationen dazu findet man auf der Homepage des Fonds: http://www.fonds-missbrauch.de/ unter „Antragsstellung“ > „Leitlinien zur Gewährung von Leistungen aus dem Fonds sexueller Missbrauch im familiären Bereich“

Am „Ergänzenden Hilfesystem“ beteiligen sich auch manche großen Einrichtungen, wie zum Beispiel die evangelische und römisch-katholische Kirche. Allerdings verläuft das Bewilligungsverfahren dann etwas anders. Menschen, die Unterstützung im „Ergänzenden Hilfesystem“ beantragen wollen, können sich bei uns kostenlos beraten lassen. Unsere Beraterinnen haben professionelle Erfahrung in der Arbeit mit von sexualisierter Gewalt betroffenen Frauen und sind speziell zum „Ergänzenden Hilfesystem“ geschult.